Thema: Wissensintegration

Unterscheiden, verknüpfen, bewerten

Die Lösung komplexer gesellschaftlicher Probleme braucht das Wissen verschiedener Disziplinen ebenso wie das der Praxis. Wie lässt sich dieses unterschiedliche Wissen jedoch so verknüpfen, dass gesellschaftliche wirksame Forschungsergebnisse entstehen?

Gesellschaftliche Probleme sind komplex. Um sie zu lösen reicht oft das Wissen nicht aus, das sich allein aus wissenschaftlichen Quellen speist – auch wenn verschiedene Disziplinen und Forschungsrichtungen berücksichtigt werden. Zentrale Aufgabe transdisziplinärer Forschung ist es daher, wissenschaftliches Wissen verschiedener Disziplinen zusammenzuführen und mit praktischen Erfahrungen und fachlicher Expertise zu verbinden. So entsteht neues Wissen, das einen Beitrag zur Lösung des betrachteten Problems liefern kann: für den spezifischen Fall und oftmals mit dem Anspruch der Verallgemeinerung oder Übertragbarkeit.

TransImpact zeigt auf, wie das relevante Wissen aus Wissenschaft und Praxis identifiziert werden kann, um Problemlösungen zu erarbeiten. Integrative Methoden und Prozesse unterstützen die Forschenden dabei, verschiedene Wissensbestände auf eine Weise anschlussfähig zu machen, so dass daraus neue Erkenntnisse abgeleitet werden können. Eine Aufgabe von TransImpact ist es, diese Methoden und Prozesse hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Wirksamkeit transdisziplinärer Forschung zu bewerten. Dabei stellt sich die Frage, was transdisziplinär erarbeitetes Wissen auszeichnet. Worin liegt der transdisziplinäre Mehrwert, der dazu führen kann, die Wirkungen dieser Forschung zu stärken?

Anforderungen und Methoden zum Thema Wissensintegration werden ab Frühjahr 2018 verfügbar sein!

Anforderungen