Relaunch 2021

Mit dem vollständigen Relaunch im Frühjahr 2021 weitet tdAcademy die Community-Funktionen aus. Wenn Sie bereits registriert waren, kommen wir für die nächsten Schritte auf Sie zu. Die Ergebnisse aus TransImpact, die bislang im Zentrum von td-academy.org standen, finden Sie weiterhin auf dieser Seite.

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Weiter­bildungs­angebote

Auf unserer neuen Webseite möchten wir gerne eine Übersicht über für transdisziplinäre Forschung relevante Weiterbildungsangebote (z.B. Summer Schools, Workshops, Fortbildungen) anbieten. Wenn Sie uns hierfür Angebote vorschlagen wollen, schicken Sie bitte das ausgefüllte Template an tdacademy@leuphana.de.

tdAcademy ist eine Wissens- und Austauschplattform zu transdisziplinärer Forschung. tdAcademy verfolgt drei Ziele: die Weiterentwicklung und Konsolidierung einer gemeinsamen Wissensbasis in der transdisziplinären Forschungs-Community („Beforschen“), den verstärkten Kompetenzaufbau für Anwender*innen („Ermöglichen“) sowie die Erweiterung und Stabilisierung der Community zu transdisziplinärer Forschung („Vernetzen“). Über den Partner*innenkreis und ein Gäste- und Fellow-Programm wird die internationale Community aktiv in das Projekt eingebunden. 

Gründungspartner von tdAcademy sind vier in der transdisziplinären Forschung ausgewiesene Institutionen: Das Frankfurter ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung, die Leuphana Universität Lüneburg, das Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin sowie das Öko-Institut in Freiburg. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Förderschwerpunkt Sozial-ökologische Forschung. Das Gäste- und Fellow-Programm wird durch die Robert Bosch Stiftung ermöglicht. 

Partner

Förderer

tdAcademy lebt vom Austausch in der Community. Durch den Partner*innenkreis werden daher zentrale wissenschaftliche Akteur*innen aus der deutschsprachigen und internationalen transdisziplinären Forchungs-Community von Universitäten und außeruniversitären Forschungsinstituten eng in die Aktivitäten der Vernetzung, des Capacity Buildings und der Wissenskonsolidierung eingebunden. Der Partner*innenkreis wird laufend erweitert. Zwei Vertreter*innen aus dem Kreis werden Mitglieder der Steuerungsgruppe der Plattform tdAcademy. 

Arbeitsstruktur

tdAcademy stärkt die Wissensbasis, Weiterentwicklung und Vernetzung der transdisziplinären Forschung über einen Arbeitsmodus, der die Module „Beforschen“, „Ermöglichen“ und „Vernetzen“ mit ihren verschiedenen Aktivitäten eng miteinander verzahnt.

Das Projekt legt dabei einen Fokus auf vier Themenlinien, die Kernfragen transdisziplinärer Forschung untersuchen: 

  1. die gesellschaftlichen Wirkungen transdisziplinärer Forschung, wobei an die Erkenntnisse aus dem Vorgängerprojekt TransImpact angeknüpft wird, 
  2. die wissenschaftlichen Wirkungen transdisziplinärer Forschung, die bislang wenig untersucht sind, 
  3. den Umgang mit Kontextabhängigkeiten mit Blick auf die Generalisierbarkeit fallspezifischer Erkenntnisse und die Ausgestaltung transdisziplinärer Forschung in unterschiedlichen kulturellen Kontexten, sowie
  4. neue Formate, in denen transdisziplinäre Forschung stattfinden kann oder die spezifische partizipative Konzepte aufgreifen und damit transdisziplinäre Forschung potenziell bereichern können.

Das von der Robert Bosch Stiftung finanzierte Gäste- und Fellowship-Programm ermöglicht eine aktive Einbindung von relevanten Akteur*innen der transdisziplinären Forschung in die tdAcademy. Forscher*innen, darunter gezielt auch Nachwuchswissenschaftler*innen aus dem Globalen Süden und Norden, erhalten durch das Programm die Möglichkeit, ihr Netzwerk zu erweitern, Erfahrungen auszutauschen, neueste Entwicklungen in der transdisziplinären Forschung zu diskutieren und der internationalen Community ihre eigene Forschung zu präsentieren. Gäste und Fellows können einzeln oder in Gruppen an spezifischen Themen arbeiten, Publikationen oder Positionspapiere schreiben sowie innovative Ansätze und Ideen entwickeln. Die ersten Gast- und Fellow-Aufenthalte sind für Anfang 2021 geplant.

tdAcademy folgt auf TransImpact. Die Ergebnisse aus dem abgeschlossenen Forschungsprojekt TransImpact bleiben zugänglich. Für jedes der vier zentralen Themen Problemkonstitution, Partizipation gesellschaftlicher Akteure, Wissensintegration und Übertragbarkeit der Ergebnisse werden Gestaltungsmöglichkeiten und Methoden angeboten, mit deren Hilfe transdisziplinär Forschende das Potenzial zur Wirksamkeit ihrer Projekte erhöhen können. TransImpact wurde von 2015-2019 gemeinsam vom ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung und dem Zentrum Technik und Gesellschaft der Technischen Universität Berlin durchgeführt (gefördert vom BMBF).

Ergebniszusammenfassung.pdf Schwerpunktthemen.pdf Toolbox.pdf